Damit fehle insbesondere für die Sanierung – für die es nicht wie im Neubau eine Nutzungspflicht für erneuerbare Wärme gebe – jegliches staatliche Instrument, um die Nutzung von regenerativen Heiztechnologien zu fördern. „Damit bürdet der Staat den Bürgern die alleinige Verantwortung für den Klimaschutz auf und reduziert die Anreize für Investitionen in nachhaltige Technologien.“ 2009 haben 70 Mio. Euro MAP-Förderung 495 Mio. Euro Investitionen in Wärmepumpen ausgelöst, die überwiegend in Deutschland verbleiben. Alleine die Umsatzsteuererlöse deckten bereits die Fördersumme. Die ursprünglich vorgesehenen 468 Millionen Euro für das MAP wurden im Haushaltsentwurf zunächst um 19,5 Millionen Euro gekürzt, außerdem wurde eine Haushaltssperre in Höhe von 115 Millionen Euro verhängt. Der Übertrag bereits bewilligter Anträge aus dem Vorjahr und die bereits im Jahr 2010 gestellten Anträge führen nun zu einem Förderstopp mit sofortiger Wirkung.

 

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