Mit der innogy SE begrüßt die EEBUS Initiative ein neues Mitglied aus dem Bereich der Energieversorgung wie auch dem Smart Home. Als ehemals RWE SmartHome bietet der Energieversorger bereits seit 2011 eine benutzerfreundliche Haussteuerung. Die Vernetzung von Haustechnik, Licht und Geräten bringt mehr Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz ins Haus. Und der Versorger berücksichtigt dabei auch Photovoltaikanlagen, Solarstromspeicher und Elektromobilität.

Im Smart Home die Energiewende selbst in die Hand nehmen

„Mit innogy SmartHome kann jeder selbst zu Hause die Energiewende in die Hand nehmen. Unser System übernimmt auf Wunsch auch das Energiemanagement“, sagt Norbert Verweyen, Geschäftsbereichsleiter Effizienz bei innogy und ergänzt: „Daher ist EEBUS mit dem energiewirtschaftlichen Ansatz und der herstellerübergreifenden Integration vieler Geräte der ideale Partner.“

Der EEBUS-Standard wird künftig in die Betriebssoftware der Zentrale und der Geräte integriert, so dass sich die Verbreitung des Standards im Bereich der Haussteuerung deutlich vergrößert. „Wir freuen uns, mit innogy SmartHome einen der Pioniere im Smart Home begrüßen zu dürfen“, sagt EEBUS-Vorstand Peter Kellendonk und betont: „Damit arbeitet die EEBUS Initiative mit allen führenden Anbietern in diesem Bereich zusammen und gewinnt so auch für die Hersteller von Heizungsanlagen, Hausgeräten, E-Mobil-Ladetechnik und Photovoltaik weiter an Bedeutung.“

EEBUS – eine gemeinsame Sprache fürs intelligente Heim

Die Initiative setzt das Ziel ihrer Mitgliedsfirmen um, für Smart Home-Systeme sowie alle Geräte und Anlagen der Haustechnik eine gemeinsame Sprache zu entwickeln. Damit tauschen sich Geräte und Anlagen über Hersteller- und Branchengrenzen hinweg über den effizienten Einsatz von Energie aus. „Die Arbeitsgruppen gehen bei der Entwicklung des EEBUS-Standards stets von praktischen Anwendungsfällen aus. Sie definieren gemeinsam, welche Informationen die verschiedenen Geräte austauschen müssen, um Energie sinnvoll einzusetzen“, beschreibt Peter Kellendonk.

Standardisierung in Sachen Vernetzung schreitet voran

Erst im März 2017 hat die Arbeitsgruppe für den Anwendungsbereich „Heizung, Lüftung und Klima“ (HVAC) den EEBUS-Standard für vernetzte Heizungsanlagen vorgestellt. Er definiert unter anderem, wie Smart Home-Systeme mit Wärmeerzeugern wie zum Beispiel Gasbrennern oder Wärmepumpen kommunizieren können, um die Regelung der Raumwärme noch effizienter und komfortabler zu gestalten. Weitere Arbeitsgruppen entwickeln derzeit die EEBUS-Schnittstellen für die Anwendungsbereiche „E-Mobility“, „Smart Metering“ und „Smart Grid“. Für Photovoltaikanlagen und Haushaltsgeräte gibt es bereits bestehende Schnittstellen.

„Die EEBUS Initiative setzt ihren Schwerpunkt auf Heizung, Elektro-Hausgeräte, Photovoltaik, Batteriespeicher und Elektromobilität. Das ist auch der Fokus von innogy SmartHome. Wir begrüßen es sehr, dass hier die Standardisierung für konkrete Anwendungen weiter vorangetrieben wird“, bestätigt Norbert Verweyen den Kurs des eingetragenen Vereins und seiner mehr als 60 Mitglieder.

Zu den EEBUS-Mitgliedern zählen heute neben den großen Smart Home-Anbietern und Photovoltaik-Spezialisten wie SMA und Solarworld auch die führenden deutschen Heizungshersteller Bosch Thermotechnik (Buderus, Junkers), Vaillant und Viessmann sowie die Hausgerätehersteller BSH (Bosch, Siemens), Liebherr und Miele. Im Bereich der E-Mobility beteiligen sich mit dem Verband deutscher Automobilhersteller VDA und dem Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller VDIK alle großen Hersteller an der Integration ihrer E-Mobil-Ladetechnik im EEBUS-Standard.