Dass warmer Dampf, im Idealfall in Kombination mit Aromen, Licht, Musik und Wasser, die Gesundheit und Erholung fördert ist kein Geheimnis. Das es das Dampfbad aber auch für das eigene Zuhause gibt, spricht sich nur langsam herum. Obwohl es in deutschen Badzimmern noch nicht zum Standard zählt, äußern immer mehr Bauherren den Wunsch, Dampfbäder im eigenen Badezimmer zu nutzen. Gesundheitsbewusstsein rückt auch im heimischen Bad in den Vordergrund. „Dampfduschen“ wird als Zeit der intensiven Ruhe und Tiefenentspannung beschrieben. Sozusagen Stressabbau in seiner reinsten Form. Sich dabei auf den inneren Herzschlag zu konzentrieren und komplett abzuschalten, ist für viele das beste Argument. Eine Dampfdusche kombiniert den Komfort eines Dampfbades mit einer kühlenden Dusche in einem Raum. Sie belastet den Kreislauf nicht so wie beispielsweise eine Sauna. Der Dampf zerstört Krankheitserreger und schädliche Substanzen, wie freie Radikale. Gleichzeitig wirkt er schleimlösend und gut für Heuschnupfen, Bronchitis etc. Das Wechselbad zwischen heißem Dampf und kalter Dusche regt den Stoffwechsel, den Kreislauf, das Gefäßssystem und Entschlackungsprozesse an und beugt Infektionen vor. Untersuchungen zeigen, dass Dampfbäder blutdrucksenkend wirken. Auch Kopfschmerz, der durch fehlerhafte Regulierung der Gefäßspannung entsteht, wie Migräne, wird vorgebeugt. Zudem lindert die hohe Luftfeuchtigkeit rheumatische Beschwerden, fasst Petra Berninger vom Dampfduschenspezialist baYou zusammen. „Für Gelenkbeschwerden wie beim Knie, der Hüfte oder dem Ellenbogen kann Dampf als intensive, örtliche Wärmeanwendung sehr sinnvoll sein. Bereits während meiner früheren Zeiten als Klinikarzt haben wir dies bei Schmerzpatienten gerne und oft angewendet. Es ist auf jeden Fall eine andere Art der Wärme als beispielsweise wärmendes Wasser wie beim normalen Duschritual. Einfach, weil hier zu starke Wärme zu Verbrühungen führen kann. Denn Wasser leitet Hitze wesentlich stärker als Dampf. Gleichzeitig leitet Dampf Hitze besser als Luft, so dass beim richtigen Dampfduschen ausreichende Wärme entsteht. Dampf ist zudem gut für die Atemwege und kann einige Atemwegserkrankungen lindern bzw. deren Verlauf begünstigen. Der Dampf befeuchtet die Atemwege und erhöht die Durchblutung. Ätherische Öle können diesen Prozess noch unterstützen. Allerdings sollten diese nicht bei Kindern zum Einsatz kommen“, so PD Dr. med. Rainer Brenke, Facharzt für Innere Medizin, Physikalische und Rehabilitative Medizin sowie Naturheilverfahren und Mitglied des Präsidiums des Deutschen Sauna-Bundes.

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