Wer sein Badezimmer als persönliche Wohlfühl-Zone kreiert, hört heute nicht mehr bei der frei stehenden Wanne und edlem Naturstein auf; das Gespür für vollendetes Bad-Design liegt immer öfter auch in der Auswahl der Schalter. Die Bereitschaft, Geld für den Traum vom exklusiven Bad zu investieren, macht auch vor dem altbekannten Lichtschaltern nicht halt.

Im Gegenteil, das neue Highlight wird mit viel Bedacht gewählt. Denn, zu aufwendigen Mosaikfliesen oder einem exklusiven Massivholz-Waschtischensemble passt nur selten ein klassischer Baumarkt-Schalter in tristem Weiß. Für ein gelungenes Raumbild sind Details inzwischen ebenso wichtig. Die Designsprache reicht vom trendigen Bauhausstil über organische Formen bis zum eleganten Vintage-Style. Ein edler Schalter beansprucht aber mehr als Optik für sich, Wertigkeit und Komfort zählen mindestens genauso. Allein das Schlagwort „smarte Funktion“ eröffnet einen regelrechten Schmelztiegel an Vielfalt:
Der Schalterhersteller ROHDE+ROHDE aus Potsdam gilt als Anbieter exklusiver Schalter und innovativer Entwicklungen. Obwohl die Firma noch relativ jung auf dem Markt ist, finden sich hier mehr als ein Jahrzehnt Erfahrung im Handel mit hochwertigen Schaltern. Ein Wissen, auf das immer mehr Bauherren und Renovierer zurückgreifen.

Mehr erfahren wir von Ursula Rohde, Geschäftsführerin und Projektverantwortliche.

inwohnen: Frau Rohde, wer ist Ihr typisches Kundenklientel?
Ursula Rohde: Die meisten Kunden, die wir haben, sind weiblich und designaffin . Ich glaube, das liegt auch an der Schönheit unserer Schalter. Oftmals gefallen unseren Kunden die Standardprogramme der Elektriker nicht und sie suchen online nach besonderen Schaltern oder Steckdosen und dann finden Sie uns. Sie shoppen im Online-Shop oder rufen uns für eine telefonische Beratung an.

inwohnen: Wie läuft so ein Telefongespräch klassischerweise ab?
Ursula Rohde: Frauen sind häufig anfangs verunsichert, weil es im ersten Moment um ein technisches Produkt geht. Deshalb plädiere ichdafür, Technik und Optik beim Thema Schalter zu trennen. Kunden sollten nur die Optik ihres neuen Hauses im Blick haben und alles andere ist Sache des Elektrikers. Kein Elektriker erwartet, dass man sich mit Elektrik auskennt, aber um die Optik sollte sich der Kunde selbst kümmern, er muss sich schließlich damit wohlfühlen. Also spreche ich mit ihnen über das, was wichtig ist, Farbe, Material, Design und Funktionalität.

inwohnen: Was genießt bei Ihren typischen Kundinnen Priorität?
Ursula Rohde: Der Farbwunsch kommt vermehrt von Frauen. Ganz spezielle Farben werden oft konkret angefragt. Passend zur wählten Wandfarbe oder den Fliesen sollen auch die Schalter und Steckdosen gestaltet werden. Farbe ist klar ein Trend im Schalterdesign. 2010, als ich mit dem Handel hochwertiger Schalter anfing, ging nichts an Schwarz und Weiß vorbei.
Heute ist Schwarz sehr selten und Farben wie Champagner, Gold, Grau und Blau werden verlangt. In den exklusiven Ausführungen immer die gedeckten Farbtöne. Kein Knallgelb. Als einziger Anbieter, zumindest meines Wissens nach, können wir unsere Schalter und Steckdosen in allen Farben von Farrow & Ball herstellen – das sind über 100. So ist die Wandfarbe als exakte Schalterfarbe wählbar, mehr Harmonie im Interieur geht kaum.

inwohnen: Welche Produkte liegen im Trend?
Ursula Rohde: Zum einen fragen viele Kunden nach passendem Design und Farbe. Auch der Bedarf nach Steckdosen mit Abdeckungen ist gestiegen. Vor allem im Premium-Segment bei Neu- und Altbau sind das wichtige Faktoren. Zudem sind Kombinationen aus Schaltern mit Steckdosen in Griffhöhe praktisch. „Unsichtbare“ Steckdosen haben den zusätzlichen Vorteil, dass sie sich optisch zurücknehmen.
Der Stromanschluss verbirgt sich hinter einer abnehmbaren Abdeckung. Zu sehen ist bei Nicht-Benutzung lediglich eine puristisch geradlinige Frontblende. Die Abdeckung lässt sich mittels Magnethalterung problemlos abnehmen. Beim Aufsetzen, wird sie von vier Magneten automatisch in die richtige Position gezogen. Die abgenommene Abdeckung lässt sich einfach seitlich „parken“. Gleichzeitig ist sie aus einem High-Tech-Material gefertigt, sodass sie selbst, wenn sie einmal runterfällt, nicht kaputt geht. Alle Steckdosen sind zudem mit einer unsichtbaren Kindersicherung versehen.

inwohnen:  Wie stehen Ihre Kunden dem Thema „Smartness“ gegenüber?
Ursula Rohde: Das Interesse steigt, aber nicht jeder will mit seinem Handy das Licht einschalten. Es geht eher um andere smarte Vorteile, wie Hygiene. Dafür bieten wir den Free-Touch® an. Kurzgesagt, schalten ohne Berührung. Einfach die Hand vor den Lichtschalter halten genügt. Die Front-blende bleibt sauber und Krankheitserreger können nicht „übertragen“ werden.
Das Licht wird per Handbewegung gesteuert, das ist wirklich hygienisch. Der Reaktionsabstand ist einstellbar von ca. 8 cm bis 1 cm. FreeTouch kann auch problemlos einen vorhandenen Lichtschalter ersetzen.

www.rohdeundrohde.com/