baYou, Manufakturbetrieb aus dem fränkischen Buttenheim ist bekannt für Unikate, wenn es um Dampfduschen und Whirlwannen geht. Jedes Projekt eine Maßanfertigung, mit hoher Personalisierung in allen Details (Werkstoffe, Technik, Licht, Musik, Düfte, Steuerung etc.) Wir haben bei der Projektverantwortlichen Petra Berninger nachgefragt:
 
inwohnen: Wie wirkt sich die Nutzung einer Dampfdusche auf das Wohlbefinden der Nutzer aus?

Petra Berninger: Eine Dampfdusche kombiniert den Komfort eines Dampfbades mit einer kühlenden Dusche in einem Raum. Auf Knopfdruck verwandelt sich eine normale Dusche in ein privates Dampfbad. Dabei belastet Dampfduschen den Kreislauf nicht so stark wie beispielsweise eine Sauna. Die feuchte Wärme öffnet die Hautporen, das ist der erste Schritt zum gesunden und reinigenden Schwitzen. Stoffwechsel, Kreislauf und Gefäße werden angeregt, der Entschlackungsprozess erleichtert und Infektionen wird vorgebeugt. Auch Kopfschmerzpatienten, z.B. mit Migräne, profitieren. Zudem lindert die hohe Luftfeuchtigkeit rheumatische Beschwerden und durch die Inhalation können die Atemwege befeuchtet werden, der Dampf wirkt dabei schleimlösend. Hilfreich auch bei ersten Erkältungssymptomen.
 
inwohnen: Wie fällt die Resonanz der Kunden nach dem Einbau aus?

Petra Berninger: Viele Kunden beschreiben „Dampfduschen“ als Zeit der intensiven Ruhe und Tiefenentspannung. Sozusagen Stressabbau in seiner reinsten Form. Sich bequem auf der Sitzbank niederlassen, die Augen schließen und komplett abschalten. Dabei auf den inneren Herzschlag und nur auf sich selbst konzentriert, ist für viele das beste Argument. Dabei sehen die meisten Kunden die Dampfdusche allerdings nicht als reines Nutzobjekt, sie wollen auch, dass die Optik das Bad bereichert; kein Fremdkörper wie dies oftmals bei fertigen Kabinen der Fall ist. Und das genau ist unser Metier, die Verbindung einer optimalen Dampffunktion mit perfekter Badplanung. Ein ganzheitliches Konzept mit Dampfduschen im Fokus.
 
inwohnen: Welche Rahmenbedingungen müssen vorhanden sein, damit der Traum von einer Dampfdusche im eigenen Bad wahr wird?

Petra Berninger: Bereits mit 0,80 x 1,20 m lässt sich eine Dampfdusche realisieren, vorausgesetzt, man beachtet wichtige Eckpunkte, wie beispielsweise die Kabinenhöhe. Bis zur Unterkante des Kabinendaches darf diese maximal 2,30 m sein; im Idealfall niedriger. In der Regel ist die Dampfduschentechnik unter dem Sitz integriert, so kann auf separate Abmauerung verzichtet werden. Die Leistung (3 bis 12 kW Generatoren) hängt von der Duschgröße ab. Prinzipiell empfiehlt sich eine Wanddämmung. Ebenso wie die fachgerechte Abdichtung von Wand und Boden. Auf keinen Fall sollten Rigipsplatten Verwendung finden. Sie ziehen Feuchtigkeit und bilden mittelfristig Schimmel. In Bezug auf Hygiene und Reinigung ist natürlich ein minimaler Fugenanteil ideal. Großformatige Fliesen oder durchgehender Mineralwerkstoff bieten das. Auch für Dach und Blende empfehlen wir dieses Material. Hier können Brause, LEDs und Sole- wie Sprühdüsen perfekt abgedichtet, flächenbündig eingesetzt werden.
 
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