Viele deutsche Bäder sind in die Jahre gekommen und so lässt die veraltete Optik immer mehr Kunden von einer Badsanierung träumen.

Ein Problem, das viele vor der Umsetzung zurückschrecken lässt, sind die Kosten. Aber das ist nur einer der Gründe, warum Bauherren diese Arbeit gerne auf die lange Bank schieben. Dazu kommen Schmutz, Lärm und die Tatsache, dass das Badezimmer für einige Zeit nicht benutzbar ist. Deshalb sind neben Komplett-, immer häufiger Teilsanierungen gefragt. Die Kunden wollen mit möglichst geringem Zeit- und Kostenaufwand, Bäder, die zeitlos, individuell, hochwertig und dabei pflegeleicht sind. In Anbetracht voller Auftragsbücher und knapper Ressourcen sind also praktische und zuverlässige Renovierungslösungen gesucht. Bei Teilsanierungen steht häufig die Barrierefreiheit im Fokus. Weg mit dem alten Wannenbad hin zu einem modernen Duschbad.

Speziell bei Teilsanierungen der Dusche wird das Thema Fliese im Duschbereich kritisch hinterfragt. Entweder entscheiden sich Bauherrn für die Großformate unter den Fliesen oder, immer öfter, führt der Weg weg vom klassischen Fliesenspiegel. Und das nicht nur, weil das aufwendige Wegstemmen vorhandener Fliesen bei Handwerkern und Kunden gleichermaßen unbeliebt ist. Fugenlose Wandverkleidungen bieten hier eine attraktive Alternative – schnell, sauber und nachhaltig. Das Plattenmaterial ermöglicht es, ganze Wandflächen oder nur einzelne Funktionsbereiche in wenigen Stunden abzudecken. Egal ob auf einen bestehenden Fliesenspiegel oder eine verputzte Wand. Nach dem Verkleben hat die Wand ein natürliches, gleichmäßiges Erscheinungsbild – und das ohne Fugen.

Immer mehr Bauherren verzichten bei der Planung Ihrer Bäder auf Fliesen. Fugenlose Wandverkleidungen liegen im Trend. Selbst große Wandbereiche können durch die Verwendung großformatiger Platten schnell verkleidet werden. Planung und Realisierung ist denkbar einfach: Nach dem Aufmaßtermin bestellt das beauftragte Sanitärunternehmen das Material. Die Be- und Verarbeitung erfolgt vor Ort mit handelsüblichen Werkzeugen – und alles liegt in der Hand des Sanitärfachmanns. So wird aus der Wannen- schnell eine Duscharmatur, ganz ohne Stemm- und Fliesenarbeiten. In wenigen Schritten realisieren Profis das neue Kundenbad: Zuerst wird die alte Badewanne oder hohe Duschtasse entfernt. Die nächsten Schritten sind: ausbessern, abdichten und Armatur-Aufputz an der gewünschten Stelle installieren sowie die Duschwanne setzen. Anschließend können die Trägerplatten problemlos mit herkömmlichen Werkzeugen direkt vor Ort bearbeitet und anpasst werden. Im letzten Schritt wird die Duschkabine montiert. Das Ergebnis: eine moderne, fugenlose und barrierefreie Duschlösung. Alle Hersteller bieten beim Thema Wandverkleidung ein umfangreiches Sortiment an Farben und Dekoren. Neben den Farbpaletten, meist in Glanz- oder Mattfarben, können die Platten auf Wunsch ganz individuell mit Fotodruck gefertigt werden. Kunden können so ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Allerdings sollte bei einem selbst gewählten Foto auf die Druckqualität geachtet werden. Die meisten dieser Platten sind allerdings nicht für eine Temperatur > 60° C geeignet. Für den Einbau einer Dampfdusche verkleinert sich das Portfolio also stark. Hier bietet sich Mineralwerkstoff als Materiallösung an. Das Trendmaterial Mineralwerkstoff besteht aus einer Acrylmasse, abgebundenen natürlichen Mineralien und Farbpigmenten. Immer mehr Kunden würden auch bei kompletten Badsanierungen das fugenlose und schlichte Design der Mineralwerkstoffwände bevorzugen.

Speziell durch die möglichen Beleuchtungsszenarien mit Weiß und-, oder Farblicht in Regalnischen und dem Dach erscheinen  (Dampf-) Duschen so in einem ganz besonderen Licht.