Jan Kurth ist der Geschäftsführer des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie und er sagt: „Der Brexit wird für die deutsche Möbelindustrie zunehmend zum Problem.“ Er äußert damit seine Sorgen hinsichtlich des nun vollzogenen Austritt des Vereinigten Königsreichs aus der EU. Kurth sagt weiterhin: „Bereits seit 2016 – und damit lange vor dem Austritt am 31. Januar – sinken unsere Möbelausfuhren nach UK kontinuierlich. Bis Ende 2019 mussten wir bereits einen Rückgang von 11 % auf 690 Mio. Euro verkraften.“ Diese Zahl wird noch einmal schmerzhafter, wenn man bedenkt, dass im gleichen Zeitraum die Ausfuhren in die gesamte EU um 9 % gestiegen sind.

Weiterhin äußert Kurth seine Bedenken für die Zukunft: „Diese schmerzlichen Rückgänge in unserem fünftwichtigsten Markt tun der heimischen Industrie richtig weh und wir befürchten, dass nach dem endgültigen Austritt die Konsumentenstimmung auf der Insel weiter sinkt und dies unsere mittelständische Branche mit langlebigen Produkten besonders treffen wird.“