Ein vollkommen umweltverträglicher, nur mit einem einzigen Pelletofen beheizter Anbau, setzt in der Bretagne ökologische Maßstäbe. Ansatzpunkt war das Ausbaubedürfnis des Wohnraums eines aus dem frühen 20. Jahrhundert stammendem Wohnhaus in Vigneux de Bretagne, das – abgesehen von den soliden Granitwänden, die für die bretonische Tradition typisch sind – durch keine anderen besonders optischen Eigenheiten gekennzeichnet ist.

Ein Anbau wie eine Kinderzeichnung

Architekt Tristan Brisard wollte die Ähnlichkeit mit dem ursprünglichen Haus nicht erzwingen, sondern eher eine stilistische Liaison mit einem optisch selbstständigen Volumen mit Wohnbereich schaffen, das vom Urtyp eines stilisierten Hauses, so wie es normalerweise von Kindern gemalt wird, ausgeht. Eine überaus glückliche Entscheidung, die zur Entstehung eines essentiellen und minimalistischen Wintergartens geführt hat, zu einer Art von Kathedrale, die ganz nach den Vorgaben des ökologischen Bauens angefertigt worden ist.

Konsequent Holz als Baustoff eingesetzt

Da man bei diesem Wintergarten, in Bezug auf CO2-Emissionen, Energieverbrauch und die Verwendung von Rohmaterialien so wenig Umweltauswirkungen wie möglich erreichen wollte, war eine ausschließlich aus Holz gefertigte Konstruktion schließlich die idealste Wahl. Die Balken bestehen aus unbehandeltem, massivem Kastanienholz und betonen die essentielle Form des Raums.

Die Wände und die Struktur des Hauses sind aus finnischer Rotfichte, mit einer natürlichen Holzfaserisolierung, während die hellen und essentiellen Möbel ganz im nordischen Stil ebenfalls aus Holz realisiert wurden. Bevorzugt wurden Materialien aus rohem, unbehandeltem oder solchem Holz, das mit lösemittelfreien Naturklebern verarbeitet wurde.

Angenehmes Raumklima dank natürlicher Materialien

Das Resultat ist ein hoher Wohnkomfort mit einer ausgezeichneten Luftqualität, die dank der Verwendung dieser Materialien entsteht. Geringe Leitfähigkeit, hohe thermische Trägheit, Atmungsfähigkeit und eine herausragende Hygroskopizität senken im Winter den Bedarf nach Heizung und im Sommer nach Kühlung. Der Energiebedarf ist sowohl im Sommer, als auch im Winter dank der Nutzung des natürlichen Lichts äußerst gering.

Das Ziel der Umweltverträglichkeit wurde auch dank der Verwendung des Brennstoffs Pellet erreicht, der im Vergleich zu Heizöl oder Erdgas umweltfreundlicher und preisgünstiger und im Vergleich zu Holz praktischer ist. Es waren die Eigentümer, Julien und Fanny Guérin, die den Ofen Thema von MCZ ausgewählt haben.

Kleiner Pelletofen heizt 70-Quadratmeter-Raum

Mit diesem kleinen Pelletofen mit Zwangsbelüftung, der knapp 80 Zentimeter hoch ist, können sie leicht das gesamte Ambiente heizen (mehr als 70 Quadratmeter Fläche), wobei bei einem ziemlich niedrigen Verbrauch (weniger als eine Tonne Pellet für den ganzen Winter) tagsüber konstant 20 Grad Celsius und nachts 18 Grad Celsius erreicht werden.

„Thema hat sehr viele positive Aspekte. Er heizt sofort und die Flamme ist wunderschön, auch im Vergleich zu anderen Pelletöfen auf dem Markt. Die Temperatur ist präzise und kann einfach eingestellt werden, Thema lässt sich außerdem schnell reinigen, und die Pellets werden leicht über die obere Klappe ohne jeglichen Schmutz eingefüllt”, sagt Fanny Guérin.

Knuffiger Ofen mit breiter Flamme

Thema hat essentielle Linien, die jedoch gleichzeitig elegant und weiblich sind, da er keine scharfen Kanten aufweist, sondern nur angenehme Kurven und Abrundungen. Dieses Modell misst knapp 80 Zentimeter, und der Anschluss an den Schornstein erfolgt von der Topplatte aus. Eine einfache Lösung, die den Platzbedarf noch mehr reduziert (der Ofen kann direkt an die Wand gestellt werden).

Was in diesem kleinen Ofen am meisten zählt, ist die Flamme. Sie ist dank der verlängerten Brennschale breit und angenehm, wie das Feuer eines Holzofens. Zum Ausschalten des Gebläses genügt ein Knopfdruck. Thema wird durch die natürliche Konvektion weiterhin geräuschlos seine Wärme verbreiten, ohne sich dabei zu überhitzen.