Moderne Technik wurde auch schon in der Vergangenheit immer schnell Bestandteil einer Küche. So hielten Elektroherd und Kühlschrank schon in den 1950er-Jahren Einzug. Die Spülmaschine folgte ihnen in den 1970er-Jahren, dann die Dunstabzugshaube und schließlich war es das Induktionskochfeld und der Dampfgarer, welche die moderne Küche eroberten.

Hinzu kommen heute weitere innovative Erfindungen, die alle Arbeitsabläufe und die Zubereitung von Mahlzeiten erleichtern. Höhenverstellbare Inseln, optimal ausgeleuchtete Funktionszonen, versteckte Soundsysteme, leise laufende Spülmaschinen, sprudelndes oder kochendes Wasser aus der Spülarmatur und das alles mit energieeffizienten Elektrogeräten, die bald untereinander vernetzt sein werden.

„Zur modernen Küche gehört Spitzentechnologie einfach dazu“, sagt auch Kirk Mangels, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V. (AMK). Schön an den Entwicklungen sei, dass die verschiedenen Technologien fast selbsterklärend funktionieren. Mangels: „In dem Maße, wie Geräte hochtechnologisch komplex wurden, vereinfachte sich ihre Bedienung. Ganz genau wie beim Smartphone, denn der Wert von Technik misst sich an ihrem Beitrag für unsere Lebensqualität. Wenn man überlegt, wie einfach heute Garen beispielsweise im Wok ist, Milchaufschäumen, Toasten, Braten, Kühlen, Mixen oder Backen … da würden manche frühere Generationen vor Neid erblassen.“

Für große und kleine Küchen

Ob für große oder kleine Küchen: Viele technische Errungenschaften gehören heute zur Standardausstattung der modernen Küche. Sie vereinfachen allesamt das Arbeiten in der Küche, erleichtern die Vorgänge und tragen zur Qualität der Speisen und damit zur Verbesserung der Lebensqualität bei. Der überwiegende Teil der Deutschen findet übrigens das Backofenreinigen von allen Hausarbeiten am lästigsten. Auch hier ist technisch längst Abhilfe geschaffen: mit dem selbstreinigenden „Pyrolysebackofen“.

Nach dem neuen Ernährungsreport kochen übrigens 9 Prozent der Bevölkerung in Deutschland nie. „Da ist Aufklärung nötig, denn diese Menschen wissen nicht, was sie verpassen. In einer modernen Küche ist Kochen kreativ, beruhigend, ist mit Familie und Freunden kommunikativ und das selbstgemachte Essen kann sehr wohl lecker und gesund sein“, weiß Mangels aus eigener Erfahrung.

Aktuelle Küchenstile in Szene gesetzt

Für unsere Rubrik „Einrichten + Ausstatten“ haben wir das Fotostudio 3001 aus Emsdetten (www.studio3001.de) gebeten, unterschiedliche Stilrichtungen und Ausstattungsideen in Szene zu setzen. 

 

Unser exklusiver Auszug aus dem Heft startet mit dem Teil: Technik für Genießer

Mit 73 Litern Garraum und sechs Einschubebenen bietet der Oranier-Einbaubackofen viel Platz für Gerichte aller Art. Anschließend ist schnell alles wieder sauber: Dafür sorgt die Selbstreinigungs-Emaillierung „Clean up“. Das Gerät (Modell EBP 988112) verfügt über eine umfangreiche Komfortausstattung. Edel wirkt die weiße Display-Anzeige.

Preisgekröntes Design: Das Flächen­induktions­kochfeld mit integriertem Muldenlüfter wurde mit dem „German Design Award 2018“ ausgezeichnet. Eins der Ausstattungs-Highlights ist die automatische Brückenschaltung des Oranier-Geräts: Damit werden zwei Kochzonen zu einer Maxi-Zone zusammengeschaltet, wenn der Topf oder die Pfanne zwei Kochzonen abdeckt.

Wohin mit dem feuchten Geschirrtuch? Kermi hat die Lösung und entsprechende Design-Heizkörper samt Handtuchschiene im Programm.

Praktisch zum Konservieren von Lebensmitteln und zum sanften „Sous-vide-Garen“ im Wasserbad: Die Vakuumier­schublade ist 15 cm hoch und passt damit zusammen mit dem 45 cm hohen Dampf­garer exakt in die 60er-Gerätenische.