Für viele Bauherren und Modernisierer ist die Frage deshalb nicht, ob es eine Wärmepumpe werden soll – sondern welche und wie sie optimal eingesetzt wird. Bauherr Wolfgang Ströbele aus Holzkirchen bei München macht es vor:
Er hat eine Wärmepumpe von Kermi clever mit einer Photovoltaikanlage und einer umfassenden Speicherlösung kombiniert. Damit legte er den Grundstein für ein energetisch weitestgehend autarkes Eigenheim. Und so ist ihm das gelungen: Die Wärme wird umweltschonend im Garten erzeugt – mit einer Luft/Wasser-Wärmepumpe von Kermi, die kostenlose Energie aus der Luft in Heizungswärme umwandelt. Entscheidend im energetischen Konzept war aber vor allem die Kombination der Wärmepumpe mit einer Photovoltaikanlage, einem x-buffer Schichtenpufferspeicher und einem Akku-Stromspeicher.
Das ausgeklügelte Zusammenspiel der Komponenten macht das Haus energetisch weitestgehend autark: Sobald die Sonne scheint, produziert die Photovoltaikanlage Strom. Dieser wird im Akku-Speicher bevorratet, damit alle „elektrischen Verbraucher“ im Haus – von der Kaffeemaschine bis zur Beleuchtung – jederzeit versorgt werden können. Ist der Akku-Speicher voll und immer noch überschüssiger Strom aus der PV-Anlage vorhanden, kommt die x-change dynamic Wärmepumpe und deren innovative x-center x40 Regelung ins Spiel:
Diese erkennt, dass noch kostenloser Strom zur Verfügung steht und beginnt, damit Heizwärme zu erzeugen. Das lohnt sich, auch wenn die Wärme nicht sofort in den Räumen benötigt wird. Denn die thermische Energie lässt sich im x-buffer Schichtenpufferspeicher speichern und kann so bei Bedarf abgerufen werden. Aber die Ströbeles wollten mehr: Um noch langfristiger unabhängig den Wärmebedarf zu decken, haben sie das Speichervolumen mit einem zusätzlichen Beistellspeicher erweitert. Im Einsatz ist außerdem ein wassergeführter Holzofen. Das ist besonders praktisch als ergänzende Wärmequelle an sehr kalten Wintertagen oder auch in saisonalen Übergangszeiten. Denn der Ofen liefert dann zum einen bei Bedarf Wärme und speist zum anderen über die Wassertaschen thermische Energie in den Pufferspeicher. Somit wird das Heizsystem entsprechend unterstützt.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: „Dank der ausgeklügelten Technik speisen wir im Jahressaldo mehr Energie in das öffentliche Netz ein, als wir beziehen. Im Vergleich zu früheren Zeiten, als wir mit einer Gasheizung unseren damaligen Wohnraum und Wasser erwärmten, sparen wir jetzt weit mehr als die Hälfte pro Jahr – und das bei fast doppelter Wohnfläche. Das ist im Vergleich doch eine beachtliche Summe“, freut sich Ströbele, der damit Umwelt und Geldbeutel gleichermaßen schont. Wer es den Ströbeles nachmachen will:
Vom Staat gibt es attraktive Förderungen für den Einbau regenerativer Energieerzeuger. Zuschüsse kommen ebenso von den einzelnen Ländern – sich hier beim Fachpartner zu informieren zahlt sich aus. Die Familie aus Holzkirchen nutzte beispielsweise die Förderung des Freistaates Bayern, das „10 000-Häuser Programm“. Die Initiative unterstützt Bauherren, die auf innovative Technologie und Umweltfreundlichkeit bei Neubauten setzen.

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